VITA

Kurzvita

Doerthe Maria Sandmann ist in Berlin geboren und aufgewachsen.

Sie studierte Konzert - und Operngesang an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Dort absolvierte sie ihr Solistendiplom sowie Konzertexamen.
Bereits im Studium spezialisierte sie sich auf Barockmusik.

Sie trat seitdem bei einer Vielzahl von Festivals ( u.a. Boston, Wien, Salzburg, Mailand, Venedig, Berlin, Amsterdam, Dresden, Halle, Leipzig, Bayreuth und Schwetzingen ) im Konzert und Opernbereich auf. So arbeitete sie  u.a. mit den Organisten Martin Haselböck und Michael Schönheit, den Lautenisten Wolfgang Katschner, Andreas Arendt und dem Keiserspezialisten Thomas Ihlenfeldt zusammen. Auch mit dem Cembalisten Armin Thalheim und mit Christine Schornsheim, den Barockgeiger*innen Daniel Sepec und Irmgard Huntgeburth sowie dem Flötisten Christoph Huntgeburth, den Dirigenten Uwe Gronostay, Thomas Hengelbrock, Jan Willem de Vriend, Prof. Kistian Commichau und Prof. Georg Christoph Sandmann, dem Windsbacher Knabenchor, den Thomanern und dem Tölzer Knabenchor sowie der bildenden Künstlerin Christine Jaschinsky hatte sie gemeinsame Konzerte und Engagements.

Seit 2008 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität der Künste Berlin (UDK) in der Abteilung für Alte Musik und unterrichtet dort seit 2021 als Dozentin für Barockgesang (ZIW).

Doerthe Maria Sandmann
  • Jahrgang 1971
  • Studium Konzert- und Operngesang an der Musikhochschule „Hanns Eisler“
  • Spezialisierung: Barockmusik
  • Lehrbeauftragte an der UdK für Alte Musik
  • Dozentin für Barockgesang


Mit ihrer reinen, leuchtenden Stimme findet die Sopranistin Doerthe Maria Sandmann das richtige Maß für den empfindsamen Ausdruck der Texte. Ihre Darbietung ist ganz amön und doch alert, um in der Sprache des 18. Jahrhunderts zu bleiben, überaus lieblich, munter und frisch. Facettenreich spiegeln sich Stimme und Instrumente ineinander und lassen jede Arie zu einem Kleinod der Musik werden."


aus: Ein musikalischer Schatz Händel - Arien im Kammermusiksaal
Potsdamer Neueste Nachrichten - Babette Kaiserkern 

Vita - Lebenslauf

Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus in Berlin prägte mich die Spezialschule für Musik „Georg Friedrich Händel“ - das heutige Händelgymnasium in Berlin. Als Mitglied des Rundfunk - Kinderchores hatte ich das Glück, eine intensive Förderung zu erhalten. Dazu gehörten regelmäßige Rundfunkaufnahmen, wöchentliche Stimmbildung, Konzertreisen und viele Auftritte im In- und Ausland .

Nach meinem Abitur studierte ich an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ Konzert- und Operngesang bei Frau Prof. Renate Krahmer und schloß mein Studium nach meinem Konzertexamen mit Auszeichnung ab.

Bereits im Studium begann ich als Sopranistin mit einer Vielzahl von Konzert- und Opernengagements in der beruflichen Musikerwelt Fuß zu fassen. Wichtige Impulse verdanke ich in dieser Zeit Prof. Georg Christoph Sandmann, der mich immer wieder mit kleineren Partien in seine Produktionen, die er als Dirigent leitete, einband und dem Cembalisten Armin Thalheim, der schon früh mein stimmliches und musikalisches Potenzial für die Musik des 17. und 18. Jahrhundert entdeckte.

Prägende Erinnerungen waren auch meine projektbezogene Mitwirkung in symphonischen Chorwerken und anspruchsvoller A -Capella - Literatur des Rundfunkchores Berlin. Meisterkurse mit Elisabeth Schwarzkopf, Eberhard Büchner, Barbara Schlick und Wolfram Rieger (Liedklasse,  gemeinsam mit Matthias G. Müller ) rundeten meine Studienzeit ab.

Nach meinem Examen führte mich mein Weg weiter zu Künstlerinnen und Künstlern, mit denen mich bis heute eine fruchtbare Arbeit verbindet. So arbeitete ich u.a. mit den Organisten Martin Haselböck und Michael Schönheit, den Lautenisten Wolfgang Katschner, Andreas Arendt und dem Keiserspezialisten Thomas Ihlenfeldt, den Cembalisten Armin Thalheim und Christine Schornsheim, den  Barockgeiger*innen Daniel Sepec und Irmgard Huntgeburth sowie dem Flötisten Christoph Huntgeburth, den Dirigenten Uwe Gronostay, Thomas Hengelbrock, Jan Willem de Vriend, Prof. Kistian Commichau und Prof.Georg Christoph Sandmann, dem Windsbacher Knabenchor, den Thomanern und dem Tölzer Knabenchor sowie der bildenden Künstlerin Christine Jaschinsky zusammen.

Durch meine stimmlichen Voraussetzungen für die Barockmusik profilierte ich mich durch eine Vielzahl von Engagements u.a. mit Opernpartien sowie Kantaten- und Oratorienwerken nach und nach zu einer Spezialistin für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Künstlerisch unterstützt und sängerisch begleitet werde ich von dem Tenor Joachim Vogt und der KS Magdalena Hajossyova.

Auftritte und Engagements
  • Wien: Wiener Festwochen, Musikverein, Konzerthaus, Schauspielhaus
  • Salzburg: Barockfestspiele, Festspielhaus,
  • Graz: Styriarte
  • Innsbruck: Festwochen der Alten Musik 
  • Ansbach: Bachwochen,
  • Gmunden: Festwochen,
  • Frankfurt/ M.: Bachkonzerte Alte Oper
  • Schwetzingen: Festspiele, Rokokotheater,
  • Halle - Händelfestspiele / Goethetheater,
  • Dresden - Musikfestspiele,
  • Leipzig - Bachfest, Gewandhaus, Thomaskirche,
  • Potsdam: Musikfestspiele Sanssouci, Schlosstheater,
  • Berlin: Philharmonie/ Konzerthaus
  • Würzburg: Mozartfestival,
  • Bayreuth: Festival Barock, Markgräfliches Opernhaus
  • Mailand: Settimane Bach,
  • Utrecht: Festival Oude Muziek
  • Amsterdam: Stadsschowburg
  • Singapur: Esplanade